Artikel der Allgäuer Zeitung: „Danke schön, Germany“

Flüchtlinge. Drei Männer entschließen sich – zermürbt von Krieg, Gewalt und Hoffnungslosigkeit – zur Flucht aus Syrien. Ihr Plan: Sich nach Deutschland durchzuschlagen, um dort eine neue Perspektive für ihre Familien zu schaffen. Sie erreichen ihr Ziel. Doch wie geht es ihnen bei uns?

Ein Artikel von Simon Kaminski, erschienen in der Allgäuer Zeitung am 3. September 2015, Seite 5.

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Bericht über die bisherige Arbeit des ECEWS

Seit Gründung des Europäisch-Christlichen Entwicklungswerks für Syrien e.V. wurden bereits zwei Projekte beantragt und genehmigt:

Projekt „Hilfsmaßnahmen für Sadad“ im humanitären Bereich

Die Stadt war im Oktober 2013 durch einen Überfall von Islamisten in schwere Not geraten und zerstört worden. Sieben Tage lang hatte damals die islamistische Al-Nusra-Front dort gewütet und nichts als Tod und Verwüstung hinterlassen. Durch die Spende des Missionswerks der Neuapostolischen Kirche über 24.000 € war es möglich, Lebensmittel zu beschaffen und die größte Not zu lindern. Mit dem gespendeten Geld konnte das Überleben von 231 bedürftigen Familien zwei Monate lang gesichert werden.

Der Projektbericht über die Verwendung der Gelder wurde dem Bischof der Neuapostolischen Kirche Paul Hepp bei einem Treffen am 14.11.2014, das zusammen mit zwei Vertretern des Missionswerkes, den Herren Schmidt und Blickle, hier im Assyrischen Mesopotamien-Verein stattfand, ausgehändigt.

Durch dieses Treffen wurde der Grundstein für eine weitere Zusammenarbeit zwischen dem ECEWS und der Neuapostolischen Kirche gelegt. Im April 2015 wurde dann das zweite Projekt beantragt und genehmigt, nämlich

Projekt „Hilfsmaßnahmen für Sadad“ im medizinischen Bereich

Das Geld für dieses Projekt wurde direkt auf das Konto von Bischof Silvanos überwiesen. Über die Verwendung liegt uns gegenwärtig hierzu aber noch kein Bericht vor.


Zwei weitere Projekte für Qamishli und Al Khabour in der Provinz Hassake werden zurzeit noch bearbeitet, so dass die Anträge in Kürze gestellt werden können.

Ein Projekt bezieht sich dabei wieder rein auf medizinische Unterstützung, das zweite umfasst die Versorgung mit Nahrungsmitteln.

Durch den Kontakt zum ORF hoffen wir auf eine Weiterverbreitung der Projektanträge an bekannte Hilfsorganisationen durch die Senderverantwortliche, dass auch diese Projekte realisiert werden können.

Grundstein für vertrauensvolle Zusammenarbeit gelegt

v.l.: Dr. Ortried Kotzian, Marianne Brückl, Andreas Blickle, Bischof Paul Hepp, Lauris A., Dr. Farid A., Horst Schmid, Issa Hanna (Foto: Abdulmesih BarAbraham)
v.l.: Dr. Ortried Kotzian, Marianne Brückl, Andreas Blickle, Bischof Paul Hepp, Lauris A., Dr. Farid A., Horst Schmid, Issa Hanna (Foto: Abdulmesih BarAbraham)

Am Freitag, den 14.11.14 um 14.00 Uhr, besuchte der Bischof der Neuapostolischen Kirche in München, Paul Hepp, zusammen mit Horst Schmid und Andreas Blickle (Vertreter des Missionswerks) das Europäisch-Christliche Entwicklungswerk für Syrien e.V. in Augsburg. Das Treffen fand in den Räumlichkeiten des Assyrischen Mesopotamien-Vereins in Oberhausen statt. Außer dem 1. Vorsitzenden des ECEWS, Issa Hanna, waren aus dem Vorstand noch Marianne Brückl und der Beiratsvorsitzende Dr. Ortfried Kotzian und sein Stellvertreter Abdulmesih BarAbraham anwesend. Als weiterer Gast wurde Dr. Farid (Chefarzt aus Sadad, Syrien) begrüßt.

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Erzbischof von Homs: Wo ist das christliche Gewissen?

Augsburg. 13. Dezember 2013. Auf Einladung der Christlich-Europäischen Entwicklungswerkes für Syrien besuchte heute der Erzbischof der syrisch-orthodoxen Kirche für Homs und Hama, Silvanos Boutros Al-Nehme, die Stadt Augsburg, um Gespräche mit karitativen Organisationen sowie der Presse zu führen. Seit Wochen ist der Bischof auf einer intensiver Tour in Europa um Hilfe für die von Bürgerkrieg in Syrien in Not geratenen Christen zu organisieren.

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„Europäisch-Christliches Entwicklungswerk für Syrien e.V.“ in Augsburg gegründet

v. l. n. r.: Marianne Brückl, Nehrin Ögünc, Issa Hanna, Dr. Ortfried Kotzian, Abdulmesih BarAbraham, Sami Demir
v. l. n. r.: Marianne Brückl, Nehrin Ögünc, Issa Hanna, Dr. Ortfried Kotzian, Abdulmesih BarAbraham, Sami Demir

Am 20. Mai 2013 fand im Augsburger Bukowina-Institut die Gründungsversammlung für das „Europäisch-Christliche Entwicklungswerk für Syrien e.V.“ statt. Dieses hat sich zum Ziel gesetzt, die syrisch-christliche Bevölkerung insbesondere nach dem Ende des Bürgerkrieges nachhaltig zu unterstützen, wieder Fuß in der Heimat zu fassen und die Identität und Kultur der Assyrer sowie anderer Christen in einem nicht-christlichen Umfeld zu erhalten. Zum 1. Vorsitzenden der Organisation wurde Issa Hanna gewählt, 2. Vorsitzende ist Janet Abraham.

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